Eine 3-Tages-Pilgerschaft am schönsten Abschnitt des Weges

 

In Kelheim an der Donau werden die PilgerInnen mit der Geschichte des Weges auf einem Plakat hingewiesen. Dieser Jakobsweg führt auf 270 Kilometern von der deutsch-tschechischen Grenze bei Eschlkam nach Donauwörth. Für den ganzen Weg sind 10 – 14 Wandertage vorgesehen.

Jetzt geht es immer der Muschel nach…  Bereits nach wenigen Kilometern folgen die „Highlights“ des Weges. Zuerst erreicht man das Klösterl kurz hinter Kelheim – eine ehemalige Einsiedelei, der heute als Ausflugslokal dient. Eine erste Pause für alle PilgerInnen.

Dann folgt der Donaudurchbruch auch „Weltenburger Enge“ genannt, bis schließlich das weltberühmte

Kloster Weltenburg erreicht wird. Hier sollte unbedingt das berühmte Bier gekostet werden. Ein kleines Boot wartet am Ufer immer auf Pilger für die Überfahrt zum Kloster. Das Kloster bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten die JakobspilgerInnen.

 

Es geht über die Donau mit der Autofähre bei Stausacker und durch Wälder, die wunderbar Schatten spenden. Eine besondere Attraktion ist der Nachbau eines römischen Signalturm. Die Gegend hier ist Hopfenanbaugebiet.

Schließlich wird Altmannstein erreicht. Beim Besuch der Kirche (Pilgerstempelstelle) sollte unbedingt das Hochaltar-Kreuz von Iganz Günther besichtigt werden. Der Ort eignet sich für die erste Übernachtung, bis es am nächsten Tag weitergeht.

Die berühmte Salvator-Wallfahrtskirche von Bettbrunn liegt nun am Weg. Der Ort wird heute noch von vielen Wallfahrern aus Nah und Fern aufgesucht. Das Deckenfresko erzählt von der lange Tradition der Wallfahrt nach Bettbrunn.

Durch den Köschinger Forst führt der Weg über Stammham nach Böhmfeld. Im Wald sind Kilometer-Tafeln für PilgerInnen aufgestellt. Der Weg nach Santiago würde wohl noch rund drei Monate dauern.

Hier in Böhmfeld kann man gut die zweite Nacht verbringen. Auf wunderbaren Wegen gehen wir unseren 3-Tage-Ziel entgegen.

Ein kurze Pause im kühlen Wald und eine weitere Pause an der Pilgerraststelle in Pfünz stand auf unserem Programm.

Nun geht es entlang der Altmühl bis Eichstätt. Zuerst wird die Katholische Universität Eichstätt erreicht. Auf wunderbaren alten Gassen geht es durch die Stadt.

 

Der Dom St. Salvator und U. L. Frau und St. Willibald bildet dann das kulturelle Ende der Tour. Ein herrliches verlängertes Wochenende….