Das Pilgern erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Natürlich müssen nicht zwingend religiöse Ambitionen Grund für eine Wanderung auf einem der zahlreichen Pilgerrouten sein, nichtsdestotrotz bietet solch eine Unternehmung beste Voraussetzungen, den Alltag hinter sich zu lassen und sich vielleicht wieder einmal auf das Wesentliche zu besinnen. Zahlreiche Gelegenheiten hierzu hält eine Pilgerreise auf dem Franziskusweg bereit, der Wanderfreunden die reizvollsten Landschaften Italiens erschließt. Der Franziskusweg, der zu einem Teil auch als Via de San Francesco ausgeschildert ist, führt Pilger von Florenz über Assisi bis nach Rom.

Historische Klöster, ursprüngliche Landschaften und besinnliche Wandererlebnisse auf dem Franziskusweg

Der Heilige Franz von Assisi, der Begründer des Ordens der Franziskaner, lebte seinerzeit bewusst in Armut und zog in der Regel barfuß durch die Lande. Wer auf den Spuren des einstigen Wohltäters wandeln und dem Franziskusweg ein Stück weit folgen möchte, sollte im besten Fall allerdings mit guten Wanderschuhen ausgestattet sein, denn immer wieder stehen mehr oder weniger anspruchsvolle An- und Abstiege an. Beim Wandern auf dem Franziskusweg geht es hauptsächlich auf ursprünglichen Pfaden über Feld- und Waldwege und Strecken mit asphaltierten Abschnitten halten sich in Grenzen. So kann man sich umgeben von artenreicher Flora und Fauna auf den Weg zu Plätzen, Klöstern, Kirchen und Ortschaften machen, die im Leben und Wirken von Franz von Assisi eine Rolle spielten. Wanderfreunde dürfen sich also auf eine abwechslungsreiche Zeitreise freuen, die die Besichtigung historischer Bauwerke, das Nachempfinden geschichtlicher Ereignisse sowie das Erleben ursprünglicher Naturlandschaften auf wunderbare Weise miteinander verbindet.

Von Florenz bis nach Rom sind insgesamt 500 Kilometer zurückzulegen. Im Rahmen von 30 Tagesetappen geht es von Florenz über Chiusi della Verna, Sansepolcro, Gubbio, Assisi, Spello, Montefalco, Spoletto, Rieti, Calvi dell’Umbria und Farfa bis in die „ewige Stadt“ Rom. Beeindruckende Landschaften wie der toskanische und umbrische Apennin und das von romantischen Hügeln geprägte Latium versprechen einerseits unvergessliche Naturerlebnisse, erfordern andererseits aber auch regelmäßig mehr oder weniger starke An- und Abstiege. Aktivurlauber, die sich eine Etappe des Franziskusweges vornehmen, haben eine reine Gehzeit von durchschnittlich 5 bis 6 Stunden vor sich und zwischen 300 und 500 Höhenmeter zu bewältigen.

Der Franziskusweg überzeugt mit kultureller und landschaftlicher Vielfalt

Sehenswerte Städte wie Assisi, Florenz, Gubbio und Rom sowie idyllisch gelegene kleine Dörfer, in denen noch das typische Landleben der Einheimischen zu erspüren ist, bereichern eine Wanderung auf dem Franziskusweg ebenso wie die zahlreichen Kirchen und Klöster am Wegesrand. Nicht zu vergessen die schmackhafte Küche Umbriens, die regionale Spezialitäten und kühle Erfrischungen bei einer Wanderpause oder auch nach einem anstrengenden Wandertag bereithalten.

Das Wandern ohne Gepäck erweist sich natürlich auch im Rahmen eines Wanderurlaubs in Italien auf dem Franziskusweg als ideale Lösung. Mit attraktiven Angeboten ist wandern.de der richtige Ansprechpartner, wenn Sie eine Teilstrecke des Franziskusweges auf Schusters Rappen erwandern möchten.

Bild:
By Adrian Michael, CC BY-SA 3.0, Link