Sri Lanka ist berühmt für seinen exzellenten Tee. Eine Wanderung durch die Teeplantagen des Hochlandes im Zentrum Sri Lankas diesen Jahres zählte zu den Highlights unseres letzten Urlaubs.

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Der beste Ausgangspunkt für einen Abstecher zum Lipton´s Seat ist der Ort Haputale. Er liegt direkt an der Zugverbindungsstrecke zwischen Kandy und Badulla. Einer der schönsten Streckenabschnitte dieser Route liegt genau zwischen Haputale und Ella. Wir trafen einige Touristen, die so begeistert waren, dass sie die Strecke zwei Mal in beide Richtungen mit dem Zug fuhren. Von Haputale bietet sich ein schier endloser Blick in Richtung Südküste. Hier mal ein Blick aus unserem Hotelzimmer im Sri Lak View Holiday Inn:

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Von Haputale ließen wir uns mit einem Tuk-Tuk (kleines überdachtes Motorroller-Taxi) ein paar Kilometer zur Dambatenne Teefabrik fahren. Von hier aus windet sich eine Straße 7km durch die Teeplantagen vorbei an kleinen tamilischen Siedlungen und einer Schule. Da wir den Sonnenaufgang schon verpasst hatten, entschlossen wir uns, uns weitere 6km hinauf fahren zu lassen und nur den letzten Kilometer zu wandern. Es hieß, dass häufig schon am frühen Vormittag Nebel aufzieht, der uns den Ausblick natürlich ruiniert hätte. Es sollte sich als gute Entscheidung herausstellen. Da Hin- und Rückweg ohnehin identisch sind, wollten wir uns das Vergnügen, zwischen den Teebäumen zu wandern, für den Weg nach unten aufsparen.

Schon der letzte Kilometer bis zum Aussichtspunkt war ein wahrer Genuss.

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Oben angekommen bot sich uns dann dieser Ausblick:

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Eine Tasse Tee gehört quasi zum Pflichtprogramm. Da kann man auch gleich mal mit dem guten alten Lipton anstoßen! 😉

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Als dann die ersten Nebelschwaden von Westen aufzogen, machten wir uns den Weg hinunter. Dabei konnten wir die Teepflücker bei ihrer Arbeit bestaunen und sogar selbst mal die seltsamen Pflückgerätschaften ausprobieren.

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Auch dieser hübsche Zeitgenosse hatte es sich in der Sonne gemütlich gemacht:

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Schließlich kamen wir wieder an der Hauptstraße nach Haputale vor der großen Teefabrik an, deren Führungen übrigens sehr empfohlen werden. Wir hatten allerdings schon in Kandy eine Fabrik besichtigt. Zurück ging es dann wieder per Tuk-Tuk (es fahren aber auch lokale Busse) entlang der malerischen Straße nach Haputale.

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Wer mehr über unsere Reise wissen möchte, findet hier Erlebnisberichte, Fotos und Tipps:

www.heikosadventures.com

Euer Heiko