Jeder, der bereits selbst einen Gipfelsieg erlebt und auf einer Anhöhe die umliegende Landschaft bewundert hat, kann das bestätigten, wandern macht glücklich und gesund. Aber warum ist das so? Wer wandert, stärkt seine Gelenke. Wer wandert, der baut Herz und Kreislauf nachhaltig auf. Immun- und Stammzellen vermehren sich an der frischen Luft im Wald. Stress, Überforderung und Depressionen, sind für die Menschen unbekannt, die bei passender Gelegenheit in der Bergwelt zu Hause sind.

Wandern ist bei Jung und Alt sehr beliebt

Wandern, das war einst das Hobby, das der “Generation Silber“ zugesprochen wurde. Der Spaziergang auf dem Berg hatte einst ein verstaubtes Image. Aber dieses Image wurde entstaubt und wieder neu aufpoliert und inzwischen sind viele junge Menschen „auf Schusters Rappen“ unterwegs. Der Rucksack ist geschnürt, die moderne Funktionsjacke wird übergezogen, die angesagten Walkingschuhe werden gebunden und schon geht es hoch hinaus in die vielversprechende Bergwelt. Denn Wandern liegt voll im Trend, ein Trend der anhält und der durch sanfte Bewegungen Körper und Geist aktiviert.

Seinen persönlichen Gipfelsieg feiern

Für die meisten Wanderer gibt es nur einen Weg, der sie hoch hinauf führt und viele bevorzugen auch immer ihren „Hausberg“. Egal, wohin der Weg beim Wandern auch führt, er stärkt den Immunaufbau und sorgt für den Stressabbau. Aber woran liegt das? Die Luft, das Klima, die Temperatur! Der Geruch ätherischer Öle, den die Vegetation der Bäume, Pflanzen und Moose schafft, gibt bereits der Gesundheit einen Anstoß. Die Blätter und die Nadeln gelten als Filteranlage für den Feinstaub. Die satten Farben, die natürliche Umgebung, die akustischen Eindrücke, all das wirkt sich positiv auf die körperliche Ertüchtigung aus. Denn kein Wanderer hetzt unbeirrt den Waldweg entlang, sondern in den Bergen wird bewusst und langsam gewandert, um die positiven Eindrücke gekonnt auf sich wirken zu lassen. Vielen Sportarten wurde schon lange der Gesundheits- und Fitnessstempel aufgedrückt. Aber was ist mit der Bergwelt und dem Wandern? Auch sie haben diesen Stempel verdient. Wer sich dem Bergwandern verschrieben hat, der hat sein persönliches Ziel erreicht, wenn er auf einer Lichtung steht und zum Himmel hinauf sieht, der sich durch das bunte Blätterdach zeigt. Der Marsch auf einem steilen, sonnenbeschienenen Wanderweg gibt Kraft und Freude. Das Freiheitsgefühl kommt dabei besonders zum Ausdruck. Aus diesem Grund gibt es nicht nur das Wandern im Freizeitbereich, inzwischen wird das Wandern auch für therapeutische Zwecke eingesetzt. Beim therapeutischen Wandern wird weniger Wert auf die sportliche Komponente gelegt, viel mehr steht die Stärkung der Psyche dabei im Vordergrund. Schließlich lässt der Wanderer seine Sorgen und Ängste hinter sich und es geht nur mehr bergauf.

Fit durch Bewegung

Wer höhere Lagen bereits erklommen hat, der weiß, wie positiv sich das auf den menschlichen Organismus auswirkt. Das Herz fängt kräftig an zu pumpen. Der Blutdruck und der Puls sinken. Die Atmung gestaltet sich ruhiger und tiefer und Belastungen durch Allergene gibt es am Berg nicht. Auch wer unter Bewegungsschmerzen leidet (Rheuma, Verspannung oder Gelenksschmerzen) der sollte sich seine Wanderschuhe anziehen und einen Ausflug in die Natur wagen. Wer wandert, der setzt seinen Fuß ganz anders ein, als beim Laufen. Denn beim Wandern bleibt der Fuß immer am Boden und übt dabei gleichmäßige und sanfte Bewegungen aus. Das sorgt für eine gute Durchblutung und verspannte Muskeln lösen sich von selbst. Schonend werden die Bänder und Verhärtungen gelöst. Die Energie des Körpers kann wieder besser fließen.

Es ist durch zahlreiche Studien nachgewiesen, wer wandert, der macht positive Erfahrungen und diese positiven Werte bleiben nach der Rückkehr vom Berg in den Alltag hinein stabil. Und zwar um ganze zwei Wochen. Egal, ob jetzt Berggipfel bezwungen werden oder ob über sanfte Hügel marschiert wird. Ausdauer und Bewegung bringen alle Aktivitäten mit sich.

Lust auf einen Wanderurlaub

Wer jetzt Lust auf’s Wandern bekommen hat, kann sich bei uns oder bei Buchungsportalen wie DER.com über geführte Wanderreisen informieren. Zudem sollte man noch wissen, dass Wandern die  Ausschüttung von Stresshormonen verringert und außerdem noch schlank macht. Ob geführte Wanderung oder individuelle Wanderung, das darf jeder für sich entscheiden. Aber oft liegt diese Frage eng mit dem Standort der Wanderung verbunden. Wer seine Umgebung unsicher macht, der vertraut meist auf seine eigene Individualität. Bei Wanderungen in entfernten Ländern und Gebieten, macht es durchaus Sinn sich einem Wander-Guide anzuschließen. Dieser bringt einem die Landschaft dort auch besser näher, als man das selbst kann.

Ein Eldorado für Wanderfreunde

Es darf zum Genusswandern zwischen Chiemsee und Wildem Kaiser geladen werden. Jeder Deutsche weiß, wie beeindruckend der Chiemsee sein kann. Aber auch die bekannteste Bergkette in Tirol, der Wilde Kaiser, ist für Wanderfreunde ein Erlebnis. Dieser Gebirgszug ist ein wahres Eldorado für Wanderer, Bergsteiger und Tourengeher. Hier gibt es einfach für jeden die passende Tour.

Der Wilde Kaiser erstreckt sich zwischen Kufstein und St. Johann in Tirol und bahnt sich seinen Weg durch eine beeindruckende Landschaft. Ob Anfänger oder Profi, der Wilde Kaiser ist für alle ein besonderes Erlebnis. Einmalige Panoramablicke verzaubern und der Einklang mit der Natur ist spürbar. Besonders vielseitige Wandermöglichkeiten warten darauf, den Weg weisen zu dürfen. Über 40 Gipfel gibt es zu erklimmen, einige davon sind nur über Kletterpassagen zu erreichen und erfordern Kraft und Ausdauer auf hohem Niveau. Für Sportkletterer ist das Klettergebiet Schleierwasserfall bestens geeignet. Die stark überhängenden Wände gelten als Highlight. Hier verbirgt sich eine der schwersten Kletterrouten Europas. Extremsportler toben sich hier aus und zeigen ihr Können, zuschauen lohnt sich alle mal. Die Region um den Wilder Kaiser zählt zu den beeindruckendsten Wandergebieten der Alpen. Auf über 700 Kilometer Länge bietet sich ein einzigartiges Wandernetz an. Dieses könnte vielfältiger nicht sein. Zusätzlich laden zahlreiche Hütten und Jausenstationen zum Erholen und zur traditionellen Tiroler Jause ein. Wandern macht schließlich hungrig.