Das deutsche Bundesland Sachsen überzeugt mit abwechslungsreichen Landschaften, sehenswerten Ortschaften und freundlichen Gastgebern. Eine Wanderreise durch Sachsen erschließt dem Aktivurlauber reizvolle Regionen, die das ganze Jahr über zum Wandern einladen. Wer gerne in den Bergen unterwegs ist und Sachsen von seiner schönsten Seite kennenlernen möchte, kommt zum Beispiel im Rahmen einer Wanderung auf dem Oberlausitzer Bergweg garantiert auf seine Kosten. Sie führt Fußgänger durch das schöne Oberlausitzer Bergland und ins Zittauer Gebirge. An lohnenden Aussichtspunkten sollte es also nicht mangeln.

Die höchsten Gipfel der Oberlausitz auf dem Oberlausitzer Bergweg entdecken

Der Rucksack ist gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Also kann die Wanderung auf dem Oberlausitzer Bergweg losgehen. Im kleinen sächsischen Töpferort Neukirch im Landkreis Bautzen nimmt die Route ihren Anfang und führt auf rund 106 Kilometern, die in der Regel in 6 Tagesetappen eingeteilt werden, bis nach Zittau, die Kreisstadt des Landkreises Görlitz. Bereits die erste Etappe von Neukirch nach Sohland an der Spree hält zahlreiche Highlights bereit. So kann man vom Gipfel des 587 Meter hohen Valtenberg fantastische Ausblicke genießen. Interessant zu sehen ist beispielsweise auch der Dreiherrenstein, der an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik zu bestaunen ist und unter Denkmalschutz steht. Als eines der größten Dörfer Sachsens verdient ebenfalls Sohland an der Spree etwas Aufmerksamkeit. Informationen zum Ort erhalten Besucher im Heimatmuseum sowie im Oberlausitzer Forstmuseum.

      

Weiter geht es auf dem Oberlausitzer Bergweg vorbei am Stausee Sohland zum 499 Meter hohen Bieleboh, bevor in Beiersdorf die zweite Etappe endet. Im Rahmen der dritten Etappe kann ein Besuch im Museum Reiterhaus Anlass für eine Wanderpause sein. Die Spreequelle und der erloschene Vulkan Kottmar mit einer Höhe von 583 Metern bilden weitere landschaftliche Höhepunkte dieser Wanderung. Die Etappe endet in Eibau, einem Ortsteil der Gemeinde Kottmar. Am Wegesrand laden immer wieder kleine und größere Orte zu Sightseeing und mehr ein. Die vierte Etappe führt von Eibau über Oderwitz, Spitzkunnersdorf, Großschönau, Lausurtal, Herrenwalde, Pilzdörfel, Weberberg und Lauscheborn nach Waltersdorf am Fuße der Lausche. Mit der 792 Meter hohen Lausche haben Wanderer die höchste Erhebung des Zittauer Gebirges erreicht.

 

Herrliche Wälder, fruchtbare Täler, Bergrücken mit bizarren Felsformationen und tollen Ausblicken lassen eine Wanderung auf dem Oberlausitzer Bergweg zum Naturerlebnis werden. Einzigartige Weitblicke garantiert der Aufstieg auf den 749 Meter hohen Hochwald, der im Rahmen der fünften Etappe erreicht wird und den höchsten Gipfel dieser Wanderroute bildet. Die sechste und letzte Tagesetappe des Oberlausitzer Bergweges

führt von Kammloch zur Stadt am Dreiländereck Zittau. Hier im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien im sächsischen Landkreis Görlitz endet die Wanderreise auf dem Oberlausitzer Bergweg. Passionierte Wanderer sollten den Alltag gleich zu Beginn des Wanderurlaubs hinter sich lassen und den Gepäcktransport in verantwortungsvolle Hände geben. Entsprechende Angebote zum Thema Wandern ohne Gepäck auf dem Oberlausitzer Bergweg hält cG Touristik bereit.

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