Die Vorfreude wächst!

Denn auch die Via Nova wächst. Die ersten Bilder des neuen Zweigs von Mallersdorf-Pfaffenberg nach Weltenberg möchte ich hiermit ins Netz stellen. Bereits vor vier Jahren habe ich von diesem Verlängerungs-Projekt gehört. Nun stieß ich auf die ersten Wegmarkierungen. Somit dürfte einer Pilgerschaft vom Kloster Mallersdorf zum Kloster Weltenburg im Jahr 2015 nichts im Wege stehen. Vorab einige Bilder, die ich auf Ausflügen gemacht habe.

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Zunächst Bilder aus Aufhausen (Alternativroute nach oder von Eggmühl/Unterdeggenbach):

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Die Wallfahrtskirche Maria Schnee

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Die Pfarrkirche in Aufhausen

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Jetzt von Mallersdorf-Pfaffenberg über Schierling, Rohr, Abensberg nach Weltenburg.

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Von der Pfarrkirche St. Johannes, bzw. dem Kloster Mallersdorf geht man den Klosterberg abwärts zur Hofmark und weiter zum Ortsteil Pfaffenberg mit seiner Pfarrkirche St. Peter. Nun geht es nordwärts nach Holztraubach. Auf einem ganz kurzen Teilstück bei der Einöde Lehrlbach verläuft die Via Nova identisch mit dem Wolfgangweg, biegt aber dann nach Eggmühl/Schierling ab. Es folgt ein langer Weg durch den Wald. Diesen Teilabschnitt habe ich schon „erpilgert“. Über Eggmühl/Unterdeggenbach (hier ist die B 15 zu unterqueren) geht es dann entlang der Großen Laaber nach Schierling.

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Die Pfarrkirche „St. Peter und Paul“ in Schierling liegt nun auf unserem Weg. Im Markt Schierling waren die Markierungsarbeiten im Dezember 2014 bereits abgeschlossen. Wer zur richtigen Zeit im August pilgert, kann am Gennßhenkherfest teilnehmen!

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Kurz hinter Schierling nimmt man den Abzweig zum Kloster Paring (Alternative: Bad Abbach). 1974 wurde das Kloster von Augustiner-Chorherren wiederbesiedelt.

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Weiter nach geht es über Hellring (Wallfahrtskirche St. Ottilia) nach Langquaid. Die Kirche des Ortes ist St. Jakob geweiht! Der historische Marktplatz wird von stilvollen Bürgerhäusern gesäumt, deren Treppengiebel und Türmchen auf das 19. Jahrhundert zurückgehen (Wikipedia). Langquaid wird für den Pilger aus Mallersdorf wohl der erste Übernachtungsort sein. Bisher gibt es keine vollständigen Kilometerangaben auf dem Weg.

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(Wer Zeit hat, macht einen kleine Abstecher nach Herrngiersdorf. Die Gruft des „Diener Gottes“ Bernhard Lehner sollte sich ein Pilger einfach nicht entgehen lassen.) Weiter führt der Weg über Adlhausen, Laaber und Laabergerg nach Rohr.

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Das Kloster Rohr ist ein ehemaliges Kloster der Augustiner-Chorherren und heute eine Benediktinerabtei. Die Kirche zu Rohr ist ein Werk von Egid Quirin Asam (1692-1750), das wohl einen Höhepunkt der Pilgerschaft darstellt. Wegmarkierungen konnte ich Dezember 2014 noch keine sehen. Im Ort gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.

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Wege durch Hopfengärten in der Hallertau führen uns nach Kirchdorf . Der ehemalige Pfarrhof und die Kirche St. Elisabeth lohnen einen Besuch. Zurzeit muss man sich hier noch nach den „Auto“-Wegweisern orientieren.

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Die Pfarrkirche (ehemalige Klosterkirche) Maria Immaculata in Biburg, zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern Altbayerns. Sicher ein weiterer Höhepunkt dieses neuen Pilgerwegs.

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Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Allersdorf ist eine Marienkirche auf dem Gipfel des Frauenberges nahe Abensberg. Dies wird vermutlich die letzte Rast der Pilger vor dem Übernachtungsort Abensberg.

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Die Pfarrkirche St. Barbara und Klosterkirche von Abensberg stehen heute fast im Schatten des Kuchlbauer-Turms. Ein Werk erdacht und geplant von Friedenreich Hundertwasser, der während der Planungsphase im Jahr 2000 leider verstarb.

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Kunsthaus und Hundertwasserturm

Mit dem Kunsthaus und seinem schiefen Turm ist die Stadt um eine weitere Turmattraktion reicher geworden. Die Via Nova führt an diesem neuen Wahrzeichen der Stadt vorbei.

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Das historische Wahrzeichen: Der Maderturm

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Jetzt geht es über Bad Gögging nach Weltenburg zum berühmten Kloster. Das Kloster Weltenburg ist eine Benediktinerabtei (Abtei zum heiligen Georg). Augenblicklich das Ende der Via Nova und für die Pilger der letzte Übernachtungsort.  Hier in Weltenburg besteht seit 1050 die vermutlich älteste Klosterbrauerei der Welt. In Spanien gibt es zu den Pilgermenüs Wein. Hier wird das Pilgergetränk wohl eher Bier sein…

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In Weltenburg stößt man auf den Ostbayerischen Jakobsweg!

Endpunkt im Ausbau der Via Nova soll im Westen „Irland“ sein. Ein Ziel, das ferner als Santiago de Compostela ist! Bis das „Endziel Via Nova“ (Irland bis Griechenland) verwirklicht ist, werden wohl noch viele Jahre ins Land gehen.

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 Die Klosterkirche von Weltenburg

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Die Weltenburger Enge – auch Donaudurchbruch genannt!

Die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude… Die Bilder stammen aus meinem Archiv oder sind im Spätherbst 2014 entstanden. Sie dienen lediglich als Vorschau auf den neuen „Neuen Weg“ (neue Via Nova), der vermutlich 2015 vollständig markiert sein wird. Für die Strecke wird man vier Tag einkalkulieren müssen. Natürlich werde ich mich nächstes Jahr auf den Weg machen und schöne Sommerbilder bloggen.