Vor 16 Jahren war ich als Tourist auf Malta und Gozo. Schon damals war ich von der Kirchendichte dieser Insel mehr als beeindruckt. Man sagt: „Für jeden Tag im Jahr ein Kirche“. Dieser Spruch stand sogar auf den Tragflächen der Air-Malta-Maschine. Auf dieser Reise wollte ich die Insel als „Pilger“ in kleinen Tagestouren erwandern. Eine Wanderkarte sollte mir Hilfestellung geben. Als Ausgangspunkt für die Touren wählte ich St. Paul’s Bay (San Pawl il-Baħar), was sich für einen Pilger wohl schon vom Namen anbietet. Der Inselstaat mit seinen 417.000 Einwohnern verfügt über ein gutes öffentliches Busnetz, so dass die Rückfahrt ins Hotel vom Tagesziel jederzeit problemlos möglich ist. Die Oldtimerbusse mit ihren Altären, die Touristen so liebten, sind leider seit einigen Jahren nicht mehr im Einsatz.

Tag 1: Die Umgebung von St. Paul’s Bay

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Ich ging über Bugibba zur kleinen St. Michael Church, am östlichen Ortsrand. Die Kirche war verschlossen, jedoch konnte man über ein kleines Fenster in der Tür nach innen sehen. Der Autolärm wurde schwächer und eine kleine Straße führte mich nach Bur Marrad. Am Wegrand überall Blumen als Frühlingsboten. Bisher kannte ich Malta nur als sehr trockene Insel.

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Im Ort geht es steil bergan zu der Kirche San Pawl Milqi (auf Bild hinter dritten Strommasten). Der Zugang war versperrt, so dass eine Besichtigung unterbleiben musste. Unter der Kirche fand man die Reste eines römischen Landgutes. Jetzt wollte ich eine kleine Wandertour über die Berge machen, was mir allerdings nicht möglich war. Starker Regen in der Nacht verwandelte die Wanderwege in Schlammlandschaften. Ich musste umkehren und gelangte wieder nach Bur Marrad.

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Hier besichtigte ich noch die Parish Church am Hauptplatz. Meine Tour führte mich zurück nach St. Paul’s Bay. Man kann die „St. Paul’s Islands“ sehr gut sehen. Diese sollen nach der Legende dem Apostel Paulus im Jahr 59 zum Verhängnis geworden sein, als sein Boot an den steilen Felsen der Inseln zerschellte. Auf der Insel steht die St. Paul’s Statue.

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Die Pauluskirche konnte leider auch nur von außen besichtigt werden. Eine Wanderung entlang der Bay war das Programm für den Nachmittag. St. Paul’s Bay ist der älteste Badeort der Insel. Ich war über die hohe Zahl von Touristen (vorwiegend Briten) erstaunt. Fast alle Lokale waren geöffnet. Neben Fish & Chips gibt es natürlich auch die sehr gute maltesische Küche.

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Einen kleinen Abstecher machte ich noch zur „knisja tal-madonna tad-duluri“ (Kirche der schmerzhaften Gottesmutter). Auch hier ist der Hl. Paulus sehr schon zu sehen. Wer im Januar ein Pilgerziel sucht, muss Kompromisse machen. Südeuropa bietet meist angenehme Temperaturen, jedoch sind Wege oft durch Schlammbildung nach Regen nicht oder schwer begehbar.

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Tag 2: Valletta

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Steigt man vom Busbahnhof von Valletta aus, führt einem die Menschenmenge direkt in das Historische Zentrum. Der Palazzo Ferreria liegt gleich rechts auf der Republic Street. Einige Querstraßen weiter kann man vor dem Präsidentenpalast (ehemaliger Großmeisterpalast) den Wachwechsel ansehen. Welches Glück, dass ich „Berufspilger“ und nicht Wachsoldat bin. Stehen statt laufen wäre nun wirklich nichts für mich!

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Die anglikanische Pauluskathedrale (St. Paul‘ Cathedral) in der West Street stand nun auf meinem Besichtigungsprogramm. Sie kostet keinen Eintritt (Eintrittsgelder in Kirchen sind heute in Malta üblich) und man bekommt einen Besichtigungsplan in der jeweiligen Landessprache.

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Vorne am Spitz der Landzunge Vallettas kann das Fort St. Elmo mit dem Kriegsmuseum und dem Fort St. Elmo besichtigt werden. Für Pilger wohl eher nicht unbedingt ein Ziel. Zirka 100 km vor Malta liegt Sizilien. Im Winter verkehren jedoch keine Fähren, so dass ein Tagesausflug nicht möglich ist.

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Dieses wunderschöne Haus wäre mir gar nicht aufgefallen, wenn nicht ein Pärchen mit dem Fotoapparat sich davor positioniert hätte. Oftmals werden solche Bilder zu den Highlights meiner Sammlung.

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Für die meisten Valletta-Touristen wird wohl die berühmte Johanneskathedrale (St. John’s Co-Cathedral) ein Höhepunkt ihrer Stadtbesichtigung sein. Die 375 Grabplatten am Fußboden sind inzwischen teilweise mit Teppichen abgedeckt. Ein Audio-Guide am Ohr führt durch das Gotteshaus. In der Kapelle der Landsmannschaft von Kastilien, Leon und Portugal fällt die Jakobsdarstellung gleich ins Auge. Ein relativ jugendlicher Jakobus mit Pilgerstab und eigenwilliger Muschel.

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Wer Zeit hat (als Pilger sollte man diese immer haben – Wer zu Fuß verreiset, verliert keine Zeit, nein er gewinnt Zeit!), sollte sich die Deckenfreskos in ihrer Reihenfolge genau ansehen. Auch die Deutschen Landsmannschaft hat ihre Kapelle.

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Tag 3: Rabat

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Der gestrige Tag ist wohl eher als Stadtbesichtigung und nicht als Pilgerschaft zu werten. Nur war ich wieder als Pilger unterwegs auf meinem Weg nach Mdina/Rabat. Auf dem Weg lag auch Mosta mit einer der schönsten Kuppelkirchen auf der Insel.

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Den Weg bis Bur Marrad kannte ich schon vom ersten Wandertag. Hinter dem Ort geht es zuerst zur kleinen Chapel of Saint Margaret und dann bergan nach Mosta. Für den Aufstieg empfehlen sich die alten Treppen.

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Gleich der erst Blick in der Stadt Mosta fällt auf die Rotunda, eine der größten Kuppelkirchen der Welt. Mosta hat wie viele Städte auf Malta während der Rushhour ein Stauproblem. Hier ist man als Pilger oftmals schneller wie als Autofahrer. Obwohl die Inseln nur sehr klein sind, ist auch für den Malteser ein Auto absolute Pflicht. (Ein Buswochenkarte für die ganze Insel kostet nur 6,50 €)

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Am Eingang der Rotunda (1833-71) begrüßte mich der Pilgerapostel Jakobus. Vielleicht hat auch er dazu beigetragen, dass die deutsche Fliegerbombe 1942 nur die Kuppel durchschlug, jedoch nicht explodierte. Der Schaden in der Kuppel wurde behoben und heute kann eine Attrappe der Bombe besichtigt werden. Es war noch zu früh für die Mittagspause und nach Rabat waren es nur noch 1 1/2 Stunden.

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Hinter Mostar hat man bereits einen schönen Blick auf Mdina (ehemalige Inselhauptstadt). Der Weg führt an der Ta‘ Qleigha Church vorbei und mündet dann in eine befahrene Straße. Diese hat jedoch eine Fahrrad- Fußgängerweg.

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Meine Karte empfahl die kleine Straße zu den Chadwick Lakes zu gehen, wodurch man die Hauptstraße nach weniger Metern wieder verlässt. Nach dem ersten „See“ biegt man links ab und wandert bergan zur Ortschaft Mtarfa. Oben ging ich ca. 200 Meter nach links und bog dann in einen schönen Wanderweg ab.

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Mdina mit den Kirchen und der wehrhaften Festungsanlage ist schon gut zu erkennen. Hier hat man auch den Ausblick auf die alte Bahnbrücke und den Bahnhof. Malta hatte vor vielen Jahren eine Eisenbahn. In den Souvenirshops gibt es Bilder der alten Bahnlinie zu kaufen.

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Bevor ich Mdina betrat, führte mich der Weg noch nach Rabat. Die Stadt steht ein wenig im Schatten von Mdina, ist aber gerade als Pilger auch Pflichtbesichtigungsprogramm wegen der Paulus-Katakomben. Ich habe eigentlich keine Platzängste (Darf man als Pilger in überfüllten Herbergen Spaniens auch nicht haben!), aber hier unten wurde es mir sehr schnell zu eng. Ich war froh, wieder an der Luft zu sein. Schließlich verließ ich Rabat und betrat Mdina durch das Main-Gate (1724).

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Die kleinen verschlungenen Straßen laden zum Bummeln ein. Auch in der Kathedrale von Mdina muss man heute Eintritt bezahlen. Ein Schild verweist darauf, dass es nur Ausnahmen für Betende gibt. Da Pilger beten mit dem Füssen ist, fiel ich unter diese Ausnahme und durfte die Kathedrale umsonst betreten.

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Vom Mdina hat man diesen wunderschönen Blick auf ganz Malta. Den Rückweg trat ich mit dem öffentlichen Bus an.

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Tag 4:  Mellieħa

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Der klein Staat hat natürlich alles – was ein Land so baucht –  und natürlich auch einen Pilgerweg, den Triq Il-Pellegrini. Dieser führt auf einer alten Römerstraße zum Heiligtum St. Marija in Mellieħa.

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Leider war gerade an diesem Tag das Wetter nicht das Beste. Trotzdem ist eine Pilgerschaft auf historischen Straßen immer ein besonderes Erlebnis. Diese Bilder möchte ich trotzdem hier ins Netz stellen. Wie an allen Pilgerwegen werden auch hier Steine abgelegt. Natürlich ist deren Anzahl noch nicht sehr hoch.

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Einfach die Seele baumeln lassen, wie auf allen Pilgerwegen der Welt. Schließlich erreichte ich den Pilgergarten von Mellieħa. Hier fand ich jedoch keine Markierung die mich zu den Kirchen führen würde. Etwas verunsichert wanderte ich durch die Stadt bis mein Blick auf die große Pfarrkirche fiel.

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Eine Uhr der Kirche zeigt oftmals nicht die Zeit, sondern die Monate und Tage an. Wenn man länger als Pilger unterwegs ist, misst man gelegentlich auch nicht mehr die Zeit nach Stunden, sondern nur noch nach Tage.

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Die Höhlenkirche, das eigentliche Wallfahrtsziel, mit dem Felsenbild der Muttergottes, darf leider nur von außen fotografiert werden.

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Von Mellieħa fällt der Blick schon auf die Għadira Bay, den größten Sandstrand Maltas und nach Gozo. Gozo wollte ich am nächsten Tag erwandern. Von Mellieħa könnte man problemlos zu Fuß zur Fähre nach Gozo gehen. Die Straße ist neu und verfügt über einen Gehstreifen.

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Tag 5: Gozo

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Die heutige Pilgerschaft beginnt mit einer Fährfahrt. Vorbei geht es an der Insel Comino zum Hafen Mgarr. Alle Passagiere stiegen in einen der Busse. Ich starte zu Fuß. Mir wurde gleich ein Taxi nach Victoria für 5 Euro angeboten. Fußpilger sind hier auf der Insel wirklich nicht üblich. Schon die ganzen letzten Tage wurde ich von Taxi angehupt, die mit mir gerne ein Geschäft machen wollten. Selbst wenn ich eine Santiago-Muschel am Rucksack getragen hätte, wäre es mir wohl genauso ergangen.

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Es geht gleich steil bergan zur Kirche Our Lady Of Lorezo. Eine Hinweistafel zeigt den Weg nach Għarb, meinem Pilgerziel für den heutigen Tag. Es sollten rund 13 Kilometer einfach sein.

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Von der befahrenen Straße bog ich gleich rechts ab und ging durch den Bethlehem-Park. Dieser ist wohl nur in der Weihnachtszeit in Betrieb und wurde vermutlich nur noch nicht geschlossen.

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Dieser Weg führt zur Parish Church of Għajnsielem, dem Nachbarort von Mgarr. Jetzt blieb mir vorerst nur der Gehweg der Nationalstraße 1 um von hier nach Xewkija zu gelangen. Auch hier sind ordentliche Gehwege neben der Straße.

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Schon kurz hinter Għajnsielem hat man den Blick auf den Stolz der Einwohner von Xewkija. Am ersten Kreisverkehr verliess ich die Nationalstraße 1 und bog links ab.  Die mächtige Kuppelkirche wurde erst zwischen 1952 und 1973 erbaut.

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Oftmals gaben die Einwohner der Ortschaften 50 % ihres Lebenseinkommens nur für den Bau der Kirchen in den Städten und Dörfern aus. Hierzu kam auch noch die persönliche Arbeitskraft. Anders konnten diese großen Kirchenbauten auch nicht finanziert werden. Bei meinem letzen Besuch auf Gozo sah ich immer wieder steckende Schlüssel an Haustüren. Diese waren ein Zeichen, dass man sich in den christlichen Ortsgemeinschaften keine Angst um Diebstähle machen brauchte. Die Zeit hat aber auch Malta verändert und diese christlichen Bräuche werden von den jüngeren Einwohnern nicht mehr so gepflegt. Für mich ging es zurück zur Nationalstraße und auf dem Gehweg weiter nach Vicotoria Rabat.

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Immer schön anzusehen sind die Balkone der Wohnhäuser im Zentrum der „Hauptstadt“ von Gozo. Die Zitadelle der Stadt ist zurzeit eine einzige Baustelle. Die Kathedrale (1697 – 1711) sollte ein Pilger natürlich besucht haben. Auch hier nur mit Eintrittskarte!

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Der Ausblick über Gozo und auch weiter nach Malta ist natürlich ein wahrer Genuss. Auch mein Tagesziel Għarb und der Wallfahrtsort Ta‘ Pinu sind schon zu sehen. Es war 11 Uhr und ich dachte, dass ich bereits um Mittag dort sein werde…

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Ich wollte nicht den kürzesten Weg nehmen. Nach meiner Wanderkarte konnte man auch über Għarsi, mit seiner Corpus Christi Church, pilgern. Wegmarkierungen fand ich keine. In einem kleinen Geschäft kaufte ich mir eine Erfrischung und fragte nach den Weg über den Ta‘ Ghammar. Man meinte nur, ich solle doch die schöne Straße benutzen und nicht den Weg über den Berg…  Wieder einmal war mir klar, Fußpilger auf Malta sind noch nicht richtig bekannt.

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Ich sah zwei Wanderer, die auch den Aufstieg auf den 188 Meter hohen Berg machten. Also kann doch dieser Weg nicht ganz falsch sein. Die Bergspitze ist sowieso das Ende des Kreuzgangs von Ta‘ Pinu.

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Ich ging also den Kreuzgang in die andere Richtung talwärts und erreichte die Kirche von Ta‘ Pinu. Hier soll es nach Schilderungen einer Bäuerin im Jahr 1883 zu einer Marienerscheinung gekommen sein.

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Es wurde doch fast 1 Uhr, als ich die Kirche betrat. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 17 Grad und im Inneren war es ziemlich kühl. Aber in Deutschland hat es gerade Frost, dachte ich. Von der Wallfahrtskirche ist es noch rund ein Kilometer nach Għarb. Das Wort Għarb kommt aus dem Arabischen und bedeutet schlicht „West“.  Maltesisch ist  aus einem arabischen Dialekt entstanden wird aber mit lateinischen Buchstaben geschrieben!

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Die Barockkirche am Hauptplatz mit ihrer Kuppel ist natürlich ein weiteres Muss für den Pilger. Eigentlich war mein Pilgertag hier beendet. Auf den Bus hätte ich fast eine Stunde warten müssen und ich beschloss, den Rückweg bis Victoria Rabat zu Fuß anzutreten. Es war früher Nachmittag und Zeit für das Mittagessen. Ich bevorzugte das maltesische Essen (nicht das englische!).

Wer mehr Zeit hat und eine Wanderroute auf Gozo sucht, kann „The Gozo Coastal Walk“ um die ganze Insel gehen.

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Tag 6: Dingli Gliffs

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Der letzte Tag war angebrochen. Ich fuhr nach Dingli und startete an der Kirche meine Tagestour. Es war ein sehr windiger Tag.

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Ein Wanderweg führt entlang der Klippen über mehrere Kilometer. Hier gibt es auch gute Wegmarkierungen.

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An der Küste hatte es einen besonders starken Wind, als ich dieses Selfie schoss. Irgendwie ist so ein letzter Urlaubstag immer ein Abschied und man ist mit seinen Gedanken schon wieder in der Heimat.

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Die Madalena Chapel ist war auch für eine Gruppe deutscher Bustouristen eine Besichtigung wert. Verschlossen, aber ein Blick ins Innere ist möglich.

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Pilgern auf Malta und Gozo ist schönes Erlebnis. Durch die vielen Kirchen kann man überall seine Wanderung mit spiritueller Einkehr verbinden. Natürlich gibt es auf den Inseln noch viele Plätze, die ich dieses Mal nicht gesehen habe. Aber ein Pilgermotto lautet auch WENIGER IST OFTMALS MEHR!