„Teneriffa Walking Festival“ – Ein absolutes Highlight für Wanderfreunde

18. März 2017 | Von in Europa

Ein Wanderurlaub auf den Kanarischen Inseln ist stets ein Erlebnis, denn die „Inseln des ewigen Frühlings“ haben alle ihren eigenen Charme und halten unterschiedlichste Landschaftsformen bereit, die sich bestens für ausgedehnte Streifzüge durch die Natur eignen. Egal, ob man durch schattenspendende Wälder, über aussichtsreiche Höhen oder durch fruchtbare Täler wandern möchte, auf den Kanaren haben Naturliebhaber unzählige Möglichkeiten. Im Mai 2017 erwartet Aktivurlauber auf Teneriffa ein ganz besonderes Veranstaltungs-Highlight.

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Wanderurlaub in Sachsen – Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff

15. März 2017 | Von in Deutschland

Unterschiedlichste Kulturlandschaften innerhalb Deutschlands präsentieren sich wanderfreudigen Aktivurlaubern als ideale Destinationen für den nächsten Wanderurlaub. Ländliche Gebiete, waldreiche Regionen und auch größere Städte mit grüner Umgebung bieten sich für ausgedehnte Wanderungen mit Gleichgesinnten an. Ob man lieber an der Küste, im Rheinland oder Harz auf Wanderschaft geht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen, die Möglichkeiten sind vielfältig und halten für jeden etwas Passendes bereit. Beste Bedingungen für einen Aktivurlaub bietet beispielsweise auch der Landkreis Görlitz im Bundesland Sachsen. Hier findet im April der Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff statt, der stets zahlreiche Wanderfreunde auf den Plan ruft.

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Von Heilsbronn nach Rothenburg ob der Tauber

11. März 2017 | Von in Jakobswege/Pilgerreisen

Zwei Tage auf dem „Mittelfränkischen Jakobsweg“ nach Rothenburg ob der Tauber….  Der Name des Ziels ist Grund genug für diese Pilgerschaft. Dieser Jakobsweg wurde 1995 eröffnet und beginnt in Nürnberg.

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Tag 1:

Gestartet bin ich am frühen Morgen in Heilsbronn. Die kleine Stadt mit weniger als 10.000 Einwohnern eignet sich vorzüglich als Startpunkt für die Zwei-Tages-Tour. Die Anreise ist mit der Bahn möglich. Unterkünfte gibt es in der Stadt.

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Das Münster des Klosters Heilsbronn ist wohl der kulturelle Höhenpunkt der Kleinstadt. Kirchenbesichtigungen sind erst ab 10 h möglich. Ich kannte das Innere der Kirche bereits aus einer früheren Reise. Leider finde ich die Bilder nicht mehr.

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Es folgen sehr schöne Waldwege zum Entspannen und „Seelebaumelnlassen“. Ich traf auf viel Jogger und Walker.

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Dann wird Großhasslach erreicht. Für Touristen hat man im Ort eine kleine Jakobsweg-Runde markiert. Ein sehr schöner Name für den Weg im WEG: „Vier Perlen am Jakobsweg“ Gleich neben der Kirche ist eine Metzgerei, die Gelbwurst im Naturdarm anbietet. Mein zweites Frühstück. …. viel wichtiger: Neben der Kirche ist das 2005 gebaute Jakobushaus!

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Es folgt der Aufstieg nach Forst. Das Wetter war im März bereits angenehm warm. Der Frühling ist nicht mehr weit.

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Belohnt wird der Aufstieg mit einem wunderbaren Rundblick. Nur wenige Kilometer auf dieser Anhöhe folgen…

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Über einen steilen Abstieg wird Weihenzell mit seiner Jakobskirche aus dem Jahr 1713 erreicht. Der Turm ist viel älter. Im Ort findet der Pilger und die Pilgerin auch Supermarkt und Gaststätte.

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Es folgt nach der kleine Ort Wernsbach (Johanniskirche), bis der Jakobsweg uns zum Tagesziel bringt.

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Die Ortschaft Lehrberg mit der Kirche Sankt Margaretha wird nach rund 25 Kilometern erreicht. Lehrberg hat gute 3.000 Einwohner.

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Sehenswert ist auch das Lehrberger Kappl. Ein sehr schöner erster Tag und fast schon Frühling…  Der Winterschlaf ist beendet!

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Tag 2:

Am nächsten Tag verläuft der Jakobsweg zunächst auf der Straße. Für Pilgernde, Radfahrer und Fußgänger hat man eine eigene Spur eingerichtet. Anschließend geht es bergan und durch sehr viel Wald.

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Hinab ins malerische Häslabronn – Ein Dorf, wie ein Museum! Wohl ein Höhepunkt der ganzen Pilgerschaft – Die Kirche St. Jakob war früher eine berühmte Wallfahrtskapelle. – Und es geht wieder bergan.

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Der erste Blick auf Colmberg folgt nach einer längeren Passage durch den Wald.

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Die Burg ist eine Spornburg und liegt auf 511 Meter. Besichtigungen im Außenbereich sind erlaubt, auch wenn die Burg heute als Hotel genutzt wird.

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Der Ort liegt im Tal und es geht steil begab. Hier findet man Gaststätten und Supermarkt. Hinter Colmberg wird es etwas ebener. Teils Teer, teils Feldweg führten zur nächsten Ortschaft.

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Namens Binzwangen – mit der Kirche St. Sebastian, Cornelius und Cyprian. Der markante Zwiebelturm wurde 1749 vom Eichstätter Bischof in Auftrag gegeben.

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Es folgt Stettberg (Wehrkirche St. Nikolaus-Kirche) und ein Auf und Ab bis schließlich der erste Blick auf das Ziel möglich ist. Ein Name wie eine Legende…

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Rothenburg ob der Tauber! – Über das Würzburger Tor erreicht der Pilgernde die wunderbare Stadt.

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Immer geradeaus geht es zur Jakobuskirche (Baubeginn 1311 – Hauptaltar zeigt Hühnerwunder), wo der Heilige uns schon als Statue erwartet. Ein Fotomotiv – nicht nur für Pilger und Pilgerinnen. Interessant ist der Westchor, der die Klingengasse überbaut. Hier befindet sich die Wallfahrtskapelle zum Hl. Blut.

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Für die Innenbesichtigung muss eine Eintritts-Karte gekauft werden. Bei Pilgern mit Ausweis macht man hier eine Ausnahme. Gut 35 Kilometer sind des von Lehrberg nach Rothenburg. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier mehr wie genug. Auch ich verbrachte die Nacht von Freitag auf Samstag hier.

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Wie oft werden diese Aufnahmen wohl schon im Netz sein?

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Auf nach Rothenburg ob der Tauber! Die vielen Chinesen und Japaner können doch nicht irren!!!

In Rothenburg fand am Samstag, den 11. März 2017 die Jakobusweg-Arbeitstagung von Pfarrer Dr. Oliver Gußmann statt. Zwei Tage „Pilgern“ und ein Tag „Arbeiten“….

(Fotos teilweise aus meinem Archiv)


Aktive Ostertage erleben im Wanderurlaub auf Mallorca

10. März 2017 | Von in Europa

Es ist nicht jedermanns Sache, das Osterfest mit Verwandtenbesuchen und einer reich gedeckten Kaffeetafel zu verbringen, obwohl das natürlich sehr unterhaltsam sein kann. All diejenigen, die unter Aktivität etwas anderes verstehen, als einen Verdauungsspaziergang nach einer üppigen Mahlzeit und die freien Tage rund um das bevorstehende Osterfest viel lieber aktiv in reizvoller Natur verbringen möchten, sollten über einen Osterurlaub auf Mallorca nachdenken. Die größte Insel der Balearen lädt gerade im Frühjahr zu ausgedehnten Wanderungen ein.

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Wismar lädt zu den Heringstagen ein

3. März 2017 | Von in Deutschland

Durch ihre Lage direkt an der Ostseeküste erweist sich die Hansestadt Wismar immer wieder aufs Neue als reizvolle Destination für Touristen von nah und fern. Die Wismarer Bucht bietet sich für traumhafte Urlaube am Meer an und hat Aktivurlaubern einiges zu bieten. Lohnenswert ist auch ein Ausflug auf die Insel Poel, die über einen Damm, der befahren werden kann, mit dem Festland verbunden ist. Eines der absoluten Highlights für Badeurlauber ist hier der Timmendorfer Strand. Aber auch außerhalb der sommerlichen Badesaison ist Wismar stets eine Reise wert. Hierfür sorgen unter anderem abwechslungsreiche Veranstaltungen, die Einheimische und Besucher zusammenbringen.

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Wanderurlaub in Österreich – Das „Osterfestival Tirol“

28. Februar 2017 | Von in Alpen

Zahlreiche Aktivurlauber, die zum Wandern nach Österreich reisen, zieht es nach Tirol. Ein lohnendes Reiseziel sowohl für Genusswanderer als auch für Gipfelstürmer, schließlich präsentiert sich das österreichische Bundesland mit großer Landschaftsvielfalt und besten Bedingungen zum Wandern, Klettern und Trekking. Östlich von Innsbruck liegt die Ortschaft Hall in Tirol, die in der Kulisse des Karwendels zu erlebnisreichen Ferientagen einlädt. Von entspannten Spaziergängen durch das romantische Inntal bis hin zu anspruchsvollen Bergwanderungen ist hier alles möglich. Interessante Veranstaltungen runden das touristische Angebot ab.

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Neuer Skatepark sorgt für Aktivurlaub der besonderen Art auf Teneriffa

20. Februar 2017 | Von in Europa

Die Kanaren-Insel Teneriffa bietet alles, was einen rundum gelungenen Wanderurlaub ausmacht. Malerische Landschaften und abwechslungsreiche Wanderrouten laden Touristen immer wieder aufs Neue dazu ein, die Insel auf Schusters Rappen zu erkunden. Selbst in Santa Cruz de Tenerife, der Heimat von mehr als 200.000 Menschen, und Umgebung ergeben sich vielfältige Gelegenheiten für Streifzüge zu Fuß. Teneriffa präsentiert sich somit als ideale Destination für Aktivurlauber.

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Vortrag: 13.000 Kilometer auf Jakobswegen

17. Februar 2017 | Von in Jakobswege/Pilgerreisen

10 Jahre auf Jakobswegen – 13.000 Kilometer

Hierzu gibt es zwei Spezialvorträge in Waldkraiburg und Erding:

Camino Francés, Via Franicgena, Via de la Plata, Via Podiensis, Camino de la Costa, Camino Portugues, Camino Primitivo, Camino de Levante, Jakobswege in Deutschland, Österreich und und und …..

Eine Reise durch (fast) ganz Europa auf Jakobswegen in einem Dia-Vortrag!

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Plakat 2 Plakat 9 - Kopie

 Vielleicht wollen Sie auch einen Weg pilgern….   Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Nach diesem Vortrag werden Sie den richtigen WEG für Ihre Pilgerschaft gefunden haben!!!


Camino del Sureste für einen Tag

16. Februar 2017 | Von in Jakobswege/Pilgerreisen

Ich war in Alicante um Bekannte zu besuchen. Etwas Zeit zum „Pilgern und Wandern“ blieb trotzdem. Der Flug nach Spanien entlang der Küste ist immer wieder ein eigenes Erlebnis. Die Alpen und Pyrenäen im Schnee und dann der erste Blick auf des blaue Meer.

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Es war ein warmer Tag im Februar mit rund 17 Grad. In Alicante gingen wir zunächst hinauf zum Castillo Santa Bárbara. Mein erster „Berg“ in diesem „Frühjahr“.

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Der Aufstieg wird mit einem wunderbaren Blick über die Stadt belohnt. Hier waren bereits viele Touristen aus der ganzen Welt. Alicante hat rund 330.000 Einwohner und liegt natürlich an der berühmten Costa Brava.

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Nun folgte der Abstieg bei der Ermita Santa Cruz und eine Wanderung zum Playa de San Juan. Dann sollte der Aufstieg zum zweiten „Berg“ erfolgen. Die herrliche Serra Grossa wartete auf uns.

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Oben angekommen, kann man Alicante nochmals wunderbar überblicken. In der Sonne war bereits Frühling, im Schatten spürte man noch leicht den Winter.

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Das war der Wanderteil meiner Kurzreise. Jetzt folgte ein Tag „Pilgern“ auf dem Camino del Sureste:

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Ausgangpunkt ist die Basilica Santa Maria im historischen Zentrum von Alicante. Diese war am frühen Morgen natürlich verschlossen. Durch einen Spalt in der Tür war aber ein Blick nach Innen möglich.

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Auf einer Hauswand weist eine Tafel auf den Weg nach Santiago de Compostela hin. In Aliante kann man sich bei den Jakobsfreunden von Alicante ein Wegebeschreibung abholen. Jedoch sind die Markierungen sehr gut, so dass ein Verlaufen eigentlich nicht möglich ist. Deutsche Literatur ist nicht verfügbar, aber im Netz sind div. Berichte und Karten in spanischer Sprache zu finden.

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Über schone Plätze geht es dann vorbei es an der Kathedrale San Nicolás, die leider auch verschlossen war. Baubeginn war kurz nach 16oo.

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Es wird die Rambla gequert und es folgen Wohnviertel, Industriegebiet und ein Armenviertel bis schließlich der Friedhof von Alicante erreicht wird. Hier biegt man links ab. Die Großstadt ist nun durchwandert und der Blick auf die Berge ist frei.

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Die Wegemarkierungen sind vorbildlich. Auf meiner Pilgerschaft auf dem Camino de Levante traf ich einen Fahrradpilger, der diesen Weg mit dem Fahrrad fuhr. Er berichtete auch von der guten Beschilderung.

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Das Pilgern auf Teer ist schnell vorbei und es folgen die schönen Schotterweg, die alle Pilgernden so lieben.

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Hier war irgendwie schon Frühlingsanfang. Das Gras war schon satt grün und die Bäume standen in Blüte. Zuhause lag noch Schnee und es hatte starken Frost….

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Es werden nur ein paar kleiner Dörfer durchwandert. Auf kleinen Hinweisschildern wird man auch auf Bars am Weg hingewiesen. Ich hatte genug Proviant für die nächsten Kilometer dabei.

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Es folgt eine wunderbare Schlucht. Die Stille wurde nur durch ein paar Motor-Cross-Fahrer gestört. Auf und Ab – eine kleine sportliche Herausforderung.

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Schließlich folgt der Aufstieg nach Cueva de San Pascual. Eine Einsiedelei auf der Spitze des Berges. Der Abstieg bringt uns nach

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Orito. Am Hauptplatz des kleinen Ortes nahm ich mein Mittagessen in einer Bar ein. Wie schon so oft, ließ ich mir von allen Tapas ein wenig geben. Es war Samstag und die Bar war sehr gut besucht.

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Dann folgte ich weiter dem Kreuzweg, der vorbei an einer Ermita und schließlich zu meinem Tagesziel, der

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Iglesia de Nuestra Sra de las Nieves de Monforte del Cid führte. Ich war 27 Kilometer in rund 6 Stunden gegangen. Mit einem weinenden Auge war mir bewusst, dass meine Pilgerschaft heute erst begonnen hat und gleichzeitig wieder beendet war.

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Vom Busbahnhof im Zentrum der Stadt ging es zurück nach Alicante. Ein Tag auf dem Camino im Februar!!!

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In weiteren 6 Tagen wäre Albacete erreicht. Hier gelangt der Pilgernde schließlich auf dem Camino de Levante. Diesen durfte ich letztes Jahr genießen.