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Inzwischen liegen mir die genauen Pilgerzahlen von 2014 aus Santiago vor (Quelle: Zeitschrift Unterwegs der Fränkischen St. Jakobus-Gesellschaft e. V.):

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Insgesamt pilgerten 237.886 Menschen nach Santiago de Compostela. Davon waren 57,02 % männlich. Ein Ende des Booms ist weiter nicht in Sicht!

Die Zahl der Pilger verteilt nach Nationen:

47,46 % Spanier – 8,51 % Italiener – 6,87 % Deutsche – 4,9 % Portugiesen – 4,87 % US-Amerikaner – 3,93 % Franzosen – 2,11 % Iren – 1,85 % Briten – 1,61 % Koreaner – 1,59 % Australier – 1,5 % Kanadier…

Zu Fuß pilgerten 88,67 %

Die Pilger nahmen folgende Wege:

68,1 % Camino Francés – 14,92 % Camino Portugués – 6,34 % Camino de Norte – 3,57 % Vía de la Plata – 3,48 % Camino Primitivo…

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Meine Frühjahrspläne sind „Pilgerweg in der ehemaligen DDR“:  „Sächsischer Jakobsweg“ und „Jakobsweg Erfurt – Coburg“
DSCN3179Schild im Museum Mödlareuth
Auch ein paar Kilometer Grünes Band (ehemalige Zonengrenze) bin ich bereits gegangen. Irgendwie ist dies doch auch ein Pilgerweg…

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In Mödlareuth (Klein-Berlin) sind einige Kilometer der ehemaligen innerdeutschen Grenze im Originalzustand erhalten.

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Der Abschnitt bei Hirschberg. Ein Name, der mich immer an die Grenzstation erinnern wird. Fahrten auf der Transitautobahn nach Berlin waren damals ein Erlebnis der besonderen Art.

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Interessant war für mich auch die Grenze zwischen Neustadt (Bayern) und Sonneberg (Thüringen). Hier war ich am 25.12.1989 als zu Weihnachten die Visapflicht für die Einreise in die DDR wegfiel.

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Sonneberg erblüht in altem und neuem Glanz. Es war 1. Mai, der wie zu alten Zeiten gefeiert wurde!!!

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Eisfeld in Thüringen lag ebenfalls unweit der innerdeutschen Grenze. Der Wachturm dient heute als Museum, die ehemalige Grenzstation ist heute ein Autohof.

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Über meine Erlebnisse im Osten werde ich natürlich im Blog berichten.