Wandern macht glücklich und gesund

3. November 2016 | Von in Rund ums Wandern

Jeder, der bereits selbst einen Gipfelsieg erlebt und auf einer Anhöhe die umliegende Landschaft bewundert hat, kann das bestätigten, wandern macht glücklich und gesund. Aber warum ist das so? Wer wandert, stärkt seine Gelenke. Wer wandert, der baut Herz und Kreislauf nachhaltig auf. Immun- und Stammzellen vermehren sich an der frischen Luft im Wald. Stress, Überforderung und Depressionen, sind für die Menschen unbekannt, die bei passender Gelegenheit in der Bergwelt zu Hause sind. Weiterlesen


Dem Stress davonlaufen: Wandern als Medizin

14. Juli 2016 | Von in Rund ums Wandern

Häufig genug ist es so, dass uns der Alltag mit seinen Anforderungen einzuengen scheint. Berufliche und private Verpflichtungen lassen bisweilen kaum Raum für die persönliche Entfaltung, stattdessen sorgt der (Termin)Druck für Stress. Damit er nicht zu dem bestimmenden Faktor wird, sollten rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden – zum Beispiel auf dem Weg raus in die Natur. Wandern in idyllischer Kulisse ist daher nicht umsonst ein inzwischen bei Jung und Alt beliebter Gegenentwurf zur alltäglichen Hektik.
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7 Seen-Wanderung 2017

4. Juni 2016 | Von in Rund ums Wandern, Wir von Wandern.de

Von unseren Wanderfreunden aus Leipzig haben wir folgende  Information erhalten – die wir natürlich gerne an Euch weiterleiten:
 
7-Seen-Wanderung 2017
Von einigen Enthusiasten zu tausenden Wanderfreunden: Ohne den Start der 7-Seen-Wanderung im Jahr 2004, würde dem Leipziger Neuseenland heute sein Markenzeichen fehlen. Immer mehr Teilnehmer und Zuschauer besuchen daher jährlich Sachsens wahrscheinlich teilnehmerstärkste Wandersportveranstaltung. Alljährlich treffen sich Anfang Mai hier Sport- und Freizeitwanderer, Entdeckungsfreudige und Bildungshungrige jeden Alters. Über 50 Touren enthält das Wanderprogramm. Wer behauptet, alle Strecken und das Leipziger Neuseenland zu kennen, ist eindeutig auf dem Holzweg! Unterwegs in einer jungen, sich stetig weiterentwickelnden Freizeitregion ist Neues und Überraschendes vorprogrammiert – auf den Sportwanderungen, den geführten Touren und den Kindererlebniswanderungen.
>> mehr Info´s unter : www.7-seen-wanderung.de20167SW_Start_Markkleeberg (1)_SFNL_Martin Ludewig
Bildrecht: Sportfreunde Neuseenland e. V.

Informationskampagne „Wasser“

1. Juni 2016 | Von in Rund ums Wandern, Wir von Wandern.de

Zum Weltwassertag am 22. März startete das forum anders reisen eine Informationskampagne zum Thema „Wasser auf Reisen“ – gerne unterstützen wir als Unternehmen das nachhalig arbeit, die Aktion!!!    Warum ?  Weil Wasser  beim Reisen in vielfältiger Weise wichtig ist: als Trinkwasser für den Reisenden und die Menschen im Urlaubsland, als Sehnsuchtsort am Meer und als Lebensraum für die Meeresbewohner.  Auf der Seite: https://www.facebook.com/wasseraufreisen/   sind viele Informationen zu diesem Thema aufgeführt. Wir wissen, dass viele Wanderfreunde dem Thema Nachhaltigkeit eine große Bedeutung beimessen und würden uns sehr freuen, wenn die Informationen zu diesem Thema „geliked“ , „gepostet“ und und und werden, so dass viele Urlauber (und natürlich auch Wanderer) wissen, mit welchem wichtigen Gut wir es hier zu tun haben! Wer sich allgemein zum Thema „Nachhaltigkeit“ mehr informieren möchte, der findet auf unserer Seite unter: http://www.wandern.de/nachhaltigkeit/   mehr Details zu diesem Thema.

 


NEUE ENERGIE FÜR NEPAL!

25. Mai 2015 | Von in Rund ums Wandern, Weltweit, Wir von Wandern.de

Das starke Erdbeben in Nepal im April 2015 und Mai 2015 erschütterte das Land im Himalaya. Tausende von Häusern und Hütten stürzten ein. Tausende von Menschen sind betroffen. Schnelle Hilfe tut Not – viele Soforthilfeprojekte werden mit Spenden derzeit auf den Weg gebracht. Das ist wichtig und gut so! Doch was passiert langfristig?

Die Idee – neue Energie für Nepal als Hoffnungsträger
Nach dem schrecklichen Erdbeben in Nepal haben sich die Mitglieder des forumandersreisen entschieden, gemeinschaftlich eine langfristig angelegte Initiative zu fördern: Alle Kompensationszahlungen der Veranstalter und ihrer Reisegäste fließen ab sofort in ein neues Projektes zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal. Das Besondere daran: gezielt und langfristig wird beim Wiederaufbau von Privathäusern, Schulen, Krankenstationen und Lodges der Ausbau mit CO2- und verbrauchsarmen Technologien energieseitig unterstützt. Von Kleinbiogasanlagen über Solarkocher bis hin zu Photovoltaik und Wasseraufbereitung wird dieses Gesamtkonzept kostengünstige und ressourcensparende Versorgung mit Strom, Licht, Warmwasser und Kochmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Bergregion bereitstellen. Unter dem Leitsatz „Neue Energie für Nepal“ wollen wir damit zur Ausrüstung der zerstörten Häuser mit regenerativen Energieträgern beitragen. „Neue Energie für Nepal“ soll zum Hoffnungsträger für die Menschen Nepals werden, um Energie für den Wiederaufbau zu schöpfen.
Das gemeinsame Projekt
Biogas für Nepals Landbevölkerung. Wie funktioniert das?
Die kleinen Biogasanlagen in Nepal werden in Haushalten gebaut, die mindestens zwei Rinder, Büffel oder ähnliches Vieh besitzen. Damit wird garantiert, dass genügend Dung anfällt, um die Anlage zu betreiben. Der Dung von den Tieren wird mit Was¬ser gemischt und in einem unterirdischen, aus Lehm gemauerten Faulbehälter gesammelt. Durch die anaerobe Vergärung entsteht Gas, das sich im oberen Teil der Anlage sammelt. Dieses wird über Kupferrohre zum Gasherd in der Küche geleitet. Familien, die eine Biogasanlage besitzen, be¬nötigen dadurch kein Feuerholz mehr zum Kochen. Die Dungreste kommen nach der Vergärung direkt von der Biogasanlage in den Gemüsegarten, wo sie als wertvoller Dünger dienen.

Im Nepal-Biogasprogramm profitieren die Haushalte nicht nur durch das Einsparen von Brennholz bei zugleich rauchfreiem, komfortablem Kochen. Die Kombination der Biogasanlagen mit Toiletten verbessert auch die Hygienebedingungen für viele tausend Haushalte. Denn mangelnde sanitäre Grundversorgung ist immer noch für über ein Drittel der Weltbevölkerung ein alltägliches Pro¬blem. Darunter leidet nicht nur die Lebensqualität, sondern häufig auch die Gesundheit. Aus diesem Grund ist der verbes¬serte Zugang zu sanitären Einrichtungen w ie Toiletten auch eines der Millennium-Entwicklungsziele der UN, die vor 15 Jahren beschlossen wurden.

Der ganzen Gemeinschaft in den Dörfern helfen
Mit den Klimaschutzspenden werden nicht nur Biogasanlagen für Haushalte in besonders schlimm betroffenen Regionen gebaut: Nach dem Erdbeben stattet das Projekt auch Schulen und Krankenstationen sowie Lodges und andere touristische Infrastruktur parallel zum Wiederaufbau mit erneuerbaren Energien aus. Je nach Bedarf vor Ort werden dabei Solar-Panels für Strom, Biogasanlagen und solare Warmwasseranlagen zum Einsatz kommen.

Technisches
Eine Anlage spart knapp 2 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Der atmosfair-Partner AEPC, eine nepalesische Regierungsinstitution für alternative Energie, ge¬währt den Haushalten von den atmosfair-Geldern einen Zuschuss zum Bau der Biogasan¬lagen und ermöglicht zugleich eine Mikrokredit-Finanzierung. In einem großen Netzwerk in Nepal sind mehrere hundert kleine Bio¬gasanlagenbauer und Mikrofinanzinstitutionen im ganzen Land organisiert.
Insgesamt sollen in den nächsten 3 Jahren mit den atmosfair-Zuschüssen über 30.000 weitere Anlagen in ganz Nepal hinzugebaut werden.

Weitere Möglichkeiten an energetischer Versorgung
 Biogas zum Kochen in Kombination mit Toiletten (bis 3000 m Höhe)
 Energieeffiziente Kocher oder Solarkocher (ab 3000 m Höhe)
 Photovoltaik-Module für Dächer zur Stromversorgung
 Photovoltaik in Kombination mit Lampen z.B. für Schulgebäude
 Solare Wassererhitzer für Warmwasser mit ca. 200 Liter Durchlauf
 Solare Wasseraufbereitung für sauberes Trinkwasser
 Keramikwasserfilter zur Aufbereitung von sauberem Trinkwasser
 Solartrockner zum Trocknen von Früchten & Gemüse (bietet Zusatzeinnahme)
 Regenwassertanks für Toiletten/Duschwasser
Je nach Region, Höhenlage und Bedarf der Gebäude wird entschieden, welche Mittel zur Ausstattung des Hauses am effizientesten sind. So entsteht ein auf die lokalen Verhältnisse abgestimmtes Gesamtpaket.

Hintergrundinformation zu Nepal
Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Außer in der Hauptstadt Kathmandu leben die Menschen in sehr ärmli¬chen Verhältnissen. Die Eigenproduktion der Bauern bedient oft den ganzen Lebensunterhalt. In den Häusern leben viele Generationen auf engstem Raum unter einem Dach.
Außerhalb der Hauptstadt gibt es selten Strom. Oft sieht man, dass an den Häusern Holz aufgeschichtet ist. Aber: Offiziell darf in vielen Gegenden kein oder nur wenig Holz geschlagen werden und das wird auch überwacht. Holz ist aber der Brennstoff Nummer eins für die ländliche Bevölkerung.
Auf den vielen Trekkingpfaden Nepals haben sich in den Lodges eine Reihe von Küchen ange¬siedelt, die die Wanderer bekochen. Für sie ist der Gewinn durch die Biogasanlagen enorm. Ohne das Biogas könnten sie ihre Gäste einfach nicht bedienen, sondern wären damit beschäftigt, Holz zu suchen und das Feuer am Laufen zu halten. In diesen Küchen wird die ganze Zeit gekocht, da es gerade hier viele Gäste gibt. Der einzige Nachteil ist, dass die Vergärung in höheren Lagen bei niedrigen Tem¬peraturen langsamer vor sich geht. Über 4.000 Meter Höhe funktionieren die Anlagen dann nur noch im Sommer.

Dezentrale Energie
Gas ist ein hochwertiger Energieträger, da er beliebig lange zu geringen Kosten gelagert werden und jederzeit abgerufen werden kann. Beim Kochen entsteht die Hitze sofort und nicht erst nach langem Aufheizen der Herdplatte. Gas verbrennt rückstandsfrei und geruchslos. Wenn Gas in den Biogasanlagen über Kuhdung hergestellt wird, ist es vollständig CO2-frei und ersetzt im besten Fall fossile Brennstoffe. Dezentral ohne Netzsystem hergestelltes Gas aus Kleinbiogasanlagen, wie im atmosfair-Projekt in Nepal, stellt damit gerade für ländliche Regionen eine moderne Energielösung dar, die auch in Industrieländern wie Deutschland nach wie vor ihren Platz und Berechtigung hat.

Unser Partner: atmosfair
atmosfair – verlässliche Partner vor Ort
• Biogas Support Program (BSP)
• Alternativ Energy Promotion Centre (Regierung)
• Mikrofinanzbanken
• 200 kleine bis mittlere nepalesische Bauunternehmen

Jeder Wanderreise, die bei uns gebucht wird, liegt den Reiseunterlagen ein Überweisungsträger von atmosfair bei, einfach den angegebenen gewünschten Betrag eintragen und überweisen – effektiver kann langfristige Hilfe nicht sein!


Wandern quer durch Deutschland – Manfred Sallatzkat hat es gemacht!

20. April 2015 | Von in Deutschland, Rund ums Wandern, Wir von Wandern.de

 

Liebe Wanderfreunde,

ein Paar steht auf dem Kilimandscharo und erlebt die grandiose Aussicht im Sonnenaufgang. „Stell Dir vor, wir würden einfach immer weiterwandern!“ schlägt die Frau vor. Und auf die Ausflüchte ihres Mannes, dafür sei die ‚richtige Zeit‘ noch nicht gekommen, fragt sie: „Aber wann ist sie das?“
Der Mann ist der Finanz-Vorstand von Google. Nach diesem Gespräch auf Afrikas höchstem Berg kündigte Patrick Pichette den Job, den manche als „besten Job der Welt“ beschreiben. Nicht, weil er ihn müde war, sondern weil er feststellte, dass die Erde so viel zu bieten hat. Weil er mit seiner Familie noch so viel sehen – es sich erwandern – will. Und er keinen echten Grund sah, länger damit zu warten.
Manfred Sallatzkat hat als ehemaliger Bergbauingenieur nicht viel mit Patrick Pichette gemeinsam, außer der Leidenschaft, die Welt (und sich selbst) beim Wandern hautnah zu erleben. Er fühle sich dabei „befreit und werde weniger von anderen gelebt“, sagt er. Sallatzkat wanderte einmal quer durch Deutschland und schrieb in erfrischendem Ton darüber ein Buch: „Hauptsache Wandern“. Für diesen Newsletter verriet er uns einige seiner Erlebnisse.
Wann ist nun also die richtige Zeit dafür, seiner Lust zu folgen, und zu wandern? Wir meinen: jederzeit! Denn man muss ja gar nicht komplett aussteigen: Auch ein Urlaub reicht aus – Hauptsache, man wandert!

Mit freundlichen Grüßen
Horst Görtz und das ganze der Team von wandern.de

Aufgepasst:

Einige Exemplare des Buches von Herrn Sallatzkat können Sie gewinnen! (Näheres am Ende dieses Textes)

 

 

Herr Sallatzkat, Sie haben gemeinsam mit Ihrem Bruder Deutschland durchwandert und darüber mit „Hauptsache Wandern“ (Edition Paashaas Verlag 2014, ISBN 978-3-942614-81-8) ein sehr kurzweiliges Buch geschrieben. Erzählen Sie uns ein bisschen über Ihre Wanderung und Ihr Buch:

 

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Sie schreiben, der Anstoß zu Ihrer Deutschland-Wanderung kam durch die Lektüre des Buches von Kurt Peipe „Dem Leben auf den Fersen!“. Tatsächlich aber wandern Sie ja schon Ihr halbes Leben lang: Was bedeutet das Wandern eigentlich für Sie?

Fußball, Tennis, Radtouristikfahrten und anspruchsvolle Urlaubs-Tagestouren in den Alpenländern… Ich hatte das Glück und die Möglichkeiten, mich darin austoben zu können. Im Gegensatz dazu das solide Wandern in den bewaldeten Mittelgebirgsregionen von Deutschland: Was soll ich sagen, letztlich wurde das Wandern zu meiner Leidenschaft. Und es ist in der Tat noch immer so. Wenn ich tagelang über Felder, meistens durch Wälder, bergauf und bergab unterwegs bin, Schritt für Schritt, Stunde um Stunde – und wenn ich dann wieder zu Hause bin, dann kommt mir ein gewisses Sehnen über, ein „Zurück zur Natur!“ Die anregenden Landschaftsbühnenbilder geistern mir immer wieder im Kopf herum und ich möchte am liebsten gleich wieder loslaufen. Bewegung mit Muße in der Natur ist das Rezept und mein Verlangen. Ich fühle mich dann befreit und werde weniger von anderen gelebt. „Wanderlust vertreibt Alltagsfrust“! Ich kann ohne quälend tiefes Denken die schönen kleinen Wunder am Wegesrand entdecken, betrachten und mich daran erfreuen. Das Wandern ist mir Arznei für Körper und Seele. Und nicht zuletzt: Das Wandern war mir Auslöser und Ansporn für meine Hobbyschreiberei. Wie sonst hätte ich das Buch schreiben können „Hauptsache Wandern“!

Ihre Deutschland-Wanderung war ursprünglich als Alleingang geplant, schließlich wanderten Sie aber mit Ihrem Bruder Gisbert. Dabei waren Sie ja ein eher ungleiches Paar, wie Sie schreiben – er, großgewachsen, stark und spontan, Sie eher vom Typus „Denker, Tüftler und Planer“. Ging das denn gut?

Eine Wanderung zu zweit kann ja nur mit beidseitiger Toleranz- und Kompromissbereitschaft gelingen. Was ich aber nicht weniger an Bedeutung zumesse ist, dass der eine über die Marotten des anderen hinwegsehen konnte. Wobei ich bemerken muss, dass da an Gisbert größere Anforderungen gestellt wurden. So konnten wir froh und in Freundschaft unsere Ziele erreichen und auch der Humor kam nicht zu kurz. Gegen mancherlei Schwierigkeiten half auch Galgenhumor. Da waren wir uns immer einig. Sicher auch ein Aspekt für ein gutes Wandern zu zweit.

Ursprünglich hatten Sie Tagesetappen von rund 30 km geplant. Wie sahen die Etappen in der Realität dann aus – Ihre Unterkünfte hatten Sie ja nicht vorgebucht?

Ja, in der Tat. Wenn wir manchmal den ganzen Tag, etwa noch durch schwieriges Gelände, zugebracht hatten, kam es im abendlichen finalen Trott, ich gebe es trotz aller Abenteuerlust gerne zu, zum heiligen Wunsch nach einem königlichen Bad, einem kühlen Bier und nach einem kuscheligen Bett. Und es passierte nicht nur einmal, dass wir den letzten Kilometer quasi im Laufschritt vollzogen, nur um noch vor Eintritt der völligen Dunkelheit aus dem Wald zu kommen. Was waren wir manchmal froh, endlich unseren Zielort erreicht zu haben. Dann gab es nur eines: Die erstbeste Möglichkeit einer Unterbringung für die Nacht klarzumachen. Und das ging ans Geld, da wurde nicht lange überlegt. Besser ist natürlich, sich vorher um die Übernachtungen zu kümmern. Das haben gelernt.

Verraten Sie uns ein paar Erlebnisse, die sich Ihnen besonders eingebrannt haben? Sie erlebten unterwegs ja so einige Abenteuer…Was ist Ihnen ganz besonders in Erinnerung geblieben?

Auch wer eine Wanderung macht, der kann was erleben und darüber schreiben: Da gab es die Bekanntschaft mit sieben Wanderinnen, die uns in einem Naturfreundehaus (mit Selbstversorgung) verwöhnten und uns zu einem sehr fröhlichen Abend verhalfen. Es gab die Begegnung mit einem Menschen der Extraklasse: Er nahm uns in seinem Haus unglaublich zuvorkommend auf. Er erwies sich als Prophet und sagte uns wunderbare Dinge voraus. Zum Schießen der Kerl. Wir alberten und lachten mit ihm um die Wette. Dann gab es die Begegnung mit einem protzigen, aggressiven Halbstarken – Gisbert zeigte ihm, wie schnell und stark man sein kann. Es gab den rettenden Engel, eine junge hübsche Frau, die uns weiterhelfen konnte, obwohl es eigentlich nicht mehr weiter ging. Und es gab die Flucht mitten im Wald vor einer scheinbaren Räuberbande. Sie hatten sicher nicht die Suche nach Pilze oder Beeren im Sinn…

Ihr Buch endet mit Ihrem Leitspruch: „Nach der Wanderung ist vor der Wanderung, solange es noch geht…“ Da drängt sich natürlich die Frage auf: Wohin wird es als Nächstes gehen? Und wird Gisbert wieder mit dabei sein?

Nach der Wanderung ist vor der Wanderung – na klar! Die nächste Wanderung ist zumindest angedacht. So Gott will, geht es dann von Kornelimünster in der Eifel bei Aachen nach Goppart am Rhein. Also: Über den Eifelsteig nach Trier und weiter über den Saar-Hunsrück-Steig nach Idar Oberstein und weiterführend bis nach Goppart am Rhein. Und selbstverständlich ist Gisbert wieder dabei. Ohne ihn würde ich die Tour nicht machen wollen. Wir freuen uns auf die anstehende Wanderung und auf uns.

 

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Vielen Dank für das Interview!
Gewinnspiel-Aktion:

Gewinnen Sie ein Exemplar von „Hauptsache Wandern“ aus dem Edition Paashaas Verlag: Schreiben Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff: „Buch Herr Sallatzkat“ an info@wandern.de. Einsendeschluss ist der 15.05.2015, die Gewinner werden ausgelost, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!