Mit diesem Beitrag will ich die wichtigsten Pilgerstationen auf dem Weg vom Kloster Schäftlarn zum Kloster Benediktbeuern aufzeigen. In zwei Tagen kann man auf dem Jakobsweg Isar-Loisach-Leutascher Ache-Inn von Schäftlarn nach Benediktbeuern wandern. Gerade hier in Oberbayern finden sich viele eindrucksvolle Sakralbauten. Hierfür sollte man etwas Zeit einplanen.
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Kloster Schäftlarn

Die Benediktinerabtei kannte ich schon vom Münchner Jakobsweg. Die St.-Dionys-Klosterkirche wurde in wunderschönem Rokoko erbaut. Baubeginn war 1740. Seit dem Jahr 2011 erstrahlt die Kirche nach umfangreichen Renovierungsarbeiten in neuem Glanz.

Schäftlarn-Ebenhausen erreicht man von München mit der S-Bahn. Am Kloster startete ich am meine Pilgerschaft.

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Gelting/Geretsried

Mit dem Bau der Barockkirche St. Benedikt wurde im Jahr 1631 begonnen. Mit ihrer eher schlichten Gestaltung übt sie einen besonderen Reiz auf mich aus.

Ein schöner Halt für eine kleine Pause. Im Dorfladen neben der Kirche kann man sich versorgen. – !Von Gelting nach Gelting sind es nur ein paar Kilometer!

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Beuerberg

Das Kloster Beuerberg (geweiht St. Peter und Paul) ist heute Kloster der Salisianerinnen. Die Gründung geht auf das Jahr 1121 zurück.

Der Ort eignet sich vorzüglich für eine länger Pause. Schattige Bänke laden zum verweilen ein.

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Penzberg

Die Christuskirche von Penzberg wurde im Jahr 1951 geweiht. Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem die Barbarakirche druch einen Bombenangriff zerstört wurden.

In Penzberg war ich schon oft. Hier wohnt ein Freund aus meiner Studiumszeit. Die Bergbaustadt als Fußpilger zu durchlaufen ist jedoch etwas anderes.

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Die 2005 eröffnete Moschee in Penzberg liegt ebenfalls auf dem Pilgerweg.

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Bichl

Die Grundsteinlegung der heutigen Kirche St. Georg geht auf das Jahr 1751 zurück.

Hier in Bichl war ich fast schon an meinem Zweitagesziel. Von diesem schönen Kirchenbau war ich aber noch sehr positiv überrascht.

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Kloster Benediktbeuern

Das Kloster Benediktbeuern war einst Abtei der Benediktiner und ist heute Niederlassung der Salisianer Don Bosco.

Mein Pilgerziel war erreicht. Nach der Besichtigung der Klosterkirche und der Anastasiakapelle (Kochelseewunder) bot der Biergarten eine gute Möglichkeit mich zu stärken, bevor ich meine Heimreise antrat. Der Bahnhof von Benediktbeuern liegt gleich neben dem Kloster.

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Anastasiakapelle

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Orientierung boten mir neben den Jakobsmuscheln auch zahlreiche sonstige Hinweistafeln. Man muss nicht immer exakt den Jakobsweg gehen.

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 Eine sehr schöne 2-Tages-Pilgerschaft durch Oberbayern.