Zurzeit habe ich nicht die Zeit für lange Pilgertouren. Doch für ein paar Kilometer auf den Jakobswegen bleibt immer Zeit. Bei einem Besuch in Vöcklabruck pilgerte ich 6 Kilometer entlang des Österreichischen Jakobswegs durch Oberösterreich. Natürlich musste ich die Strecke auch wieder zurück gehen.

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Der Jakobspilger betritt die Bezirkshauptstadt durch den „Unteren Stadttrum“. Durch die Fußgängerzone gelangt man zum „Oberen Stadtturm“. Doch jeder Pilger wird an diesem Ort etwas verweilen.

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Die Stadtpfarrkirche St. Ulrich befindet sich in der Hinterstadt direkt neben dem Heimathaus und wurde im Jahre 1391 erstmals urkundlich erwähnt.  Ein schöner Ort für eine spirituelle Pause.

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Der gut markierte Jakobsweg führt weiter nach Oberthalheim. Die neu renovierte St. Anna Kirche kann man schon von Weitem sehen.

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Auf schattigem Weg wird Timelkam erreicht. In der Ortsmitte befindet sich eine evangelische Nepomukkirche. Weiter ging ich bis zum Stadttor. Jetzt musste ich die 6 Kilometer wieder zurück. Ein kurzer, aber sehr schöner Ausflug.

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Eine weitere Reise führte mich nach Wels. Die Stadt hat rund 60.000 Einwohner. Auch hier bot sich die Möglichkeit für ein paar Kilometer „Jakobsweg“. Vom Stadtplatz mit Ledererturm und Stadtpfarrkirche geht man zur Traungasse und folgt dieser bis zum gleichnamigen Fluss.

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Hierbei kommt man am Nepomukbrunnen vorbei. (Natürlich besichtigte ich vorher noch das Haus der Salome Alt.)

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Entlang der Traun pilgerte ich vorbei am Kraftwerk Marchtrenk bis zur Fischerkapelle. Hier drehte ich um und ging in „richtiger“ Richtung zurück ins Zentrum von Wels. (geschätzte 5 km einfach)

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Nennen wir die Touren „Pilgern to go“! Eine kleine Auszeit zwischendurch…