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Zwei Tage auf der Via Nova

Eine Pilgerschaft auf dem neuen Zweig der Via Nova

Tag 1:

Der Tag startet in Schierling an der Kirche Peter und Paul neben dem ältesten Schulhaus Deutschlands. Dieses wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert.

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Gleich hinter dem Markt geht es bergauf und man kann Schierling noch einmal sehen. Schierling hat rund 8.000 Einwohner und bietet Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten.

Um nach Kloster Weltenburg zu gelangen, kann man sowohl über Paring, als auch über Bad Abbach pilgern… Oder man geht eine Rundwanderung!

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Die kleine St.-Georg-Kapelle bietet einen schönen Rastplatz mit einer Bank. Als nächster Rastplatz bietet sich die Bänke bei den Kreuzwegstationen kurz vor Dünzling an. Bis dahin wandert man durch sehr viel Waldgebiet.

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Der Ort Dünzling liegt nun auf der Via Nova. Hinter der kleinen Ortschaft befindet sich die Ruine einer ehemaligen Einöde. Vergänglichkeit und Pilgern…. Hier könnte man PHILOSOPHIERN….

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Es geht weiter, wieder durch Wälder. Wo der Wald verlassen wird, ist auch schon Bad Abbach zu sehen ist. Das absolute Muss für den Pilger ist natürlich die Einsiedelei von Frauenbründl, die kurz vor dem Kurort liegt. Sie ist heute noch von einem Eremiten bewohnt.

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Die Madonna aus Assisi und die Eremiten Paulus und Antonius sind in der kleine Kirche zu bewundern. Hier schließt sich wieder einmal der Kreis des Pilgers. Natürlich kenne ich Assisi und die Klöster in Ägypten.

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Jetzt geht es noch bis zum Zentrum von Bad Abbach. Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie sind im 12.000-Einwohner-Markt natürlich vorhanden. Die Strecke hat eine Länge von guten 23 Kilometern.

Tag 2:

Man verlässt den Kurort Bad Abbach und gelangt sofort an die Donau. Den schönsten Blick auf den Heinrichsturm und die Kirche St. Nikolaus hat der Pilger auf der Fußgängerbrücke über die Donau.

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Schon nach wenigen Kilometern wird zuerst Poikam und dann Kapfelberg erreicht. Die Kirche lohnt einer Besichtigung.

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Es geht immer weiter entlang der Donau bis schließlich Kelheimwinzer erreicht wird. Auch hier bietet die kleine Kirche eine Möglichkeit für einen kleine Pilgerpause. – (Bei uns war es eher Schutz vor Starkregen!!!)

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Nach einer schönen Bergpassage folgt die Kreisstadt Kelheim mit ihrer ehemaligen Franziskaner-Klosterkirche. Wer Zeit hat, sollte auch das Orgelmuseum besuchen. Die Stadt mit rund 16.000 Einwohnern bietet einen herrlichen Blick auf die Befreiungshalle über der Stadt.

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In Kelheim empfiehlt sich das Schiff um nach Weltenburg zu gelangen. Rund 45 Minuten dauert die Fahrt entlang der Donau. Auch hier ist wieder die Befreiungshalle im Blickwinkel des Passagiers.

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Der Donaudurchbruch (Weltenburger Enge) ist ein Highlight der Tour. Schließlich ist das Kloster Weltenburg zu sehen. Hier vorlässt man das Schiff wieder.

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Die Benediktinerabtei bildet einen schönen Abschluss der Pilgerschaft. Berühmt ist auch das Klosterbier, das natürlich probiert werden muss…

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Zwei wunderschöne Tage…  auf der Via Nova. 19 Kilometer bis Kelheim und weitere 8 Kilometer bis Weltenburg (Die Passage bis Weltenburg kann auch gewandert werden).

Von Weltenburg wäre eine Weiterwanderung nach Bad Gögging, Abensberg und Rohr möglich um wieder nach Schierling, unserem Ausgangsort zu gelangen.