Ein Tag auf dem Camino Catalán

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In Bayern tobte der Winter mit Temperaturen weit unter Null. Warum nicht ein verlängertes Wochenende in Barcelona verbringen? Solche Entscheidungen fallen bei mir binnen Sekunden!

Egal wo in der Welt – spirituelle Orte sind immer meine erste Anlaufstelle bei den Stadtbesichtigungen. Barcelona bietet hiervon mehr als genug.

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Die Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia im gotischen Viertel steht heute ein wenig im Schatten der Sagrada Familia. Die Besichtigung sollte jedoch schöne Pflicht für jeden Stadtbesucher sein.

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Gleich neben unserem Hotel: Santa Maria del Mar, ebenfalls im gotischen Stil erbaut.

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Die Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família (vollständiger Name) muss wohl hier nicht beschrieben werden. Diese Bilder von der Sakrada Familie sprechen für sich. Fertigstellung in zirka 80 Jahren!

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Noch ein kurzer Blick vom Park Güell über Barcelona und schon war ich wieder auf einem Camino – dem Camino Catalán. Er führt von Barcelona über Montserrat nach Santiago de Compostela. In Logroño trifft er auf den Camino Francés. Vollständige Wegemarkierungen beginnen in Monistrol !

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Die Tageswanderung führte uns hinauf zur berühmten Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat. Ausgangspunkt für den Aufstieg ist der kleine Ort Monistrol de Montserrat.

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Der Camino Catalán nimmt hier den Weg durch den historischen Stadtkern und biegt in Höhe eines Parkplatzes schließlich ab. Die gewohnten gelben Pfeile sind gut zu sehen.

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Der Aufstieg ist anfangs sehr gemächlich. An vielen Stellen haben die Pilger einen wunderbaren Blick auf Monistrol und die herrliche Gebirgslandschaft. Der Boden war im Januar gefroren und gut zu begehen.

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Es folgen steile Treppen für die letzten Meter bis zum Kloster. Wir sind auf 721 Höhenmetern angekommen. Bereits 1980 war ich als Kind hier. Damals allerdings mit der Seilbahn.

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Oben sollte man den Blick auf des Meer und die Berge genießen. In Barcelona hatte es im Januar rund 16 Grad. Bei Sonnenschein ist dies für Deutsche ein Frühlingsgefühl.

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Hier beim Kloster waren die Temperaturen erheblich niedriger, doch bei wolkenfreiem Himmel kam kein Gedanke an Winter auf.

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In der herrlichen Kirche war diese kurze Pilgerschaft auch schon wieder beendet. Kurz vor Sonnenuntergang war auch der Abstieg wieder geschafft.

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Im Klosterladen konnte ich das Buch über den Camí de Sant Jaume erwerben. Ein Reiseführer über den Weg in katalanischer Sprache geschrieben. Im Oktober will ich von hier meinen Camino Catalán starten. Natürlich berichte ich wieder hier im Wanderblog.

Alexander Bürger